That's it! Eventually I'm back in Auckland

Crishi, Verena, Me and Thorben

Nun ist es also doch passiert. So richtig wollte ich es nie wahr haben, aber auch die Reiserei muss irgendwann ein Ende haben. Es war auch einfach zu schön: die ganze Zeit draußen, immer Barfuss rum laufen, Dinner im Sonnenuntergang (hey, echt besser als jeder TV-show), mit der Sonne aufstehen, hin fahren und schlafen wo man gerade Lust zu hat und es einem gefällt, immer alles dabei, .... echt ein Lebensstil der mir gefällt und an den ich mich komischer Weise schnell gewöhnt habe ;)  Doch alles Schöne muss auch irgendwann zu Ende gehen. Denn nur so kann man es wirklich wertschätzen und begeistert drauf zurück schauen. Gefühlt ist dieser Zeitpunkt gekommen, als wir zurück nach Auckland waren. Denn alles ist mir auf einmal wieder vertraut vorgekommen, ich kenne mich aus und am nächsten Tag ging es auch schon an der Uni los, Orientation Days für die internationalen Studenten - wuhuu! 

Noch dazu mussten Thorben und Verena auch schon wieder die Heimreise antreten :(  Und damit gingen zweinhalb wirklich witzige und wunderbare Wochen zu Ende und das Abenteuer "Huurelooper OE" war leider schon wieder vorbei: "Aber hey guys, ich habe mich riesig gefreut, dass ihr den weiten Weg (und auch die vielen Euros für den Flug) auf euch genommen habt um mich hier unten zu besuchen. Es hat mir wirklich sehr viel bedeutet dieses Abenteuer mit euch teilen zu können und denke daran werden wir lange und gerne dran zurück denken! Allein der Satz: "Kannst du mal die Klappe halten!" wird wohl nie wieder aus meinem Gedächtnis verschwinden :D Und ich bin mir sicher, das ein oder andere Bild wird da bestimmt noch an der Huureloopers Wall of Fame landen." 

Einen kleinen Wermutstropfen gab es aber dennoch für beide, Thorben & Verena und mich. Die Beiden haben sich noch ein paar Tage Sydney gegönnt, bevor es dann endgültig zurück ins kalte Deutschland ging. Und bei mir war der wirklich Unistart auch noch zwei Wochen hin. Ich musste mir zwar noch ne Wohnung suchen und meine Module an der Uni wählen, aber so hatte ich dennoch genügen Zeit um Crishi Auckland zu zeigen und sogar noch den ein oder anderen Trip raus aus der Stadt zu machen. Denn auch Crishi hat den weiten Weg von Hamburg aus hier her gefunden und ist am frühen Morgen in Auckland gelandet, sodass wir zum Abschluss noch einen gemeinsam Tag um zusammen die Stadt zu erkunden. Also: 

"Kia ora und Herzlich Willkommen in Neuseeland Crishi! I'm sorry, dass ich noch so viel zu organisieren habe, aber bin mir sicher wir finden genügend Zeit für andere tolle Dinge. So bekommst du dann aber auch noch mein "richtiges" Leben hier in NZ mal mit ;)". Crishis Flieger hatte dann leider ein halbe Stunde Verspätung (was auch sonst, wenn man mit dem neuen Boeing 787 Dreamliner fliegt :p). Ich will nicht sagen, dass ich um sonst so früh aufgestanden bin, aber ne halbe Stunde mehr Schlaf macht morgens um 5h schon viel aus! Das hat mir dann aber noch die Gelegenheit verschafft zum Runway zu fahren und Crishis Flieger im Landeanflug zu erwischen. Der glücklicher Weise genau bei Sonnenaufgang war und so sind zwei wirklich beeindruckende Bilder entstanden, wie ich finde - hm, vielleicht doch was daran an dem frühen Vogel und dem Wurm!?

Anyway, ich freue mich auf die Zeit mit Crishi. Muss Thorben und Verena aber leider "Good Bye" sagen: 
"Es war schön mit euch! Hoffe wir sehen und ganz bald wieder!"

[14.JUN'15 - Three Kings, Auckland - Come on! Noch in exam, dann sind 50% des Masters done!]

Raglan - Surfer's Paradise

raglan Manu Bay point break

Der wirklich letze Stop vor Auckland war dann Raglan. Eigentlich das Surfer Paradies hier in Auckland. Insgeheim hatten wir noch darauf spekuliert, hier zum Abschluss noch die ein oder andere Well zu stehen. Aber ihr seht's ja selber auf den Bildern. So viel zu stehen gab's an dem Tag leider nicht :( So haben wir zum Dinner in die Manu Bay gechillt, wo üblicherweise Raglans berühmte point Break ist, und haben den emsigen Surfern zugeschaut, die wirklich noch versucht haben die kleinste Welle zu surfen. 

 

Alternativ haben wir uns dann am nächsten Morgen noch ein paar Kayaks ausgeliehen und sind durch den Raglan Harbour geschippert. Ich habe ja stets meine Augen offen gehalten ein paar Orcas zu sehen. Denn hier soll einer der besten Ort in NZ um sie zu sehen, denn sie kommen hier regelmäßig her um Sting Rays zu jagen. Zumindest einen von denen haben wir noch gesehen - wurde aber brutal von zwei einem ausländischem Zweier-Kayak über den Haufen gefahren, konnte aber noch gerade so in letzter Sekunde fliehen :P

Nach der Kayak Tour ging es dann allerdings schon auf nach Auckland. Auf Weg raus aus Raglan haben wir uns aber noch die Bridal Veil Falls angeschaut. Die ersten Wasserfälle, die ich zuerst von Oben gesehen habe. Wir sind die ganze Zeit neben einem kleinen Bach hergelaufen und haben uns gefragt wo hier Wasserfälle sein sollen, weil auch alles so flach war. Und dann kommen wir plötzlich zu einer Kante und der kleine Bach endet in diesem diesen Wasserfall. Kaum zu glauben.

Weinchen gefällig!?

Dann mussten wir uns aber auch ein wenig beeilen, denn wir wollen an unserem letzten gemeinsamen Abend in Auckland noch auf den Mt Victoria in Degenport den Sonnenuntergang genießen, denn am nächsten Tag ging für Thorben und Verena nachmittags die Reise schon weiter nach Sydney und damit ging unsere gemeinsam zweieinhalb Wochen hier in NZ leider schon dem Ende zu :( Morgens ist mit Crishi dann aber gleich schon der nächste Besucher eingeflogen. Mal wieder alles im Stil "hot bed". Wie schon mit Helge in Christchurch, hatten wir dann noch einen gemeinsamen Tag zusammen in Auckland und so konnten Thorben und Verena dann auch noch sehen, wo ich ab nun dann meine meiste Zeit verbringen werde. Es geht definitiv schlimmer :P Nach über zwei Monaten wider zurück in Auckland zu sein fühlte sich für mich aber auch irgendwie schön an. Endlich mal eine Stadt in der man ankommt, wo ich mich schon auskenne. Vielleicht führte es sich deswegen ein wenig an wie nach Hause kommen =)

Sunset over auckland - viewed from Mt Victoria, Devenport

...der Mt Victoria in Devenport bleibt definitiv einer meiner Lieblingsort hier in Auckland !

[13.JUN'15 - Three Kings, Auckland - erstes exam überstanden. 4h am Freitag Nachmittag :O]

Putangirua Pinnacles and Tongariro

Putangirua Pinnacles

 

Von Wellington aus ging es dann eigentlich ziemlich strait zurück nach Auckland. Jedoch haben wir anders als auf dem Hinweg nun die Innlandstraße genommen und sind nicht die Küste entlang, denn das war bis auf den Kaihiwi Beach eher weniger sehenswert. Vom Herr der Ringe Fieber besessen wollten wir unbedingt noch einen der vielen Drehort um Wellington herum angucken. So haben wir noch einen kleinen Abstecher zu den Putangirua Pinnacle gemacht. Die auch ohne Herr der Ringe durchaus sehr beeindruckend sind. Aber ehrlich gesagt war dies der erste und bis jetzt einzige Drehort an dem ich war, der wirklich so aussieht wie im Film. Na gut mal abgesehen von Hobbiton. Ansonsten wurde aber immer noch mal ne Bergkette oder ne Festung nach retuschiert. Für die, die mit Herr der Ringe nicht ganz so viel am Hut haben, habe ich die entsprechende Szene aus dem Film mal rausgesucht. So sind wir also da rum gestiefelt, wo sich einst Gimli, Legolas und Aragorn auf die Suche nach der Armee der Toten gemacht haben :) Schon eine gruselige Stimmung, wenn man da durch die engen Schluchten latscht. Kann man Peter Jackson schon verstehen, warum er sich diesen Ort ausgesucht hat. Aber auch nicht ganz ungefährlich, die Pinnacles sind nämlich ganz schön bröselig. Die Steine die da raus gucken, kann man so mit der Hand daraus stoßen. Wenn sich da nicht auch mal was von oben selbstständig macht :/ Also besser Augen offen halten und schnell raus da.

Danach ging es am gleichen Tag noch weiter bis zum Tongario National Park, bzw. Ohakune, dem kleinen Skifahrer Ort am Fuße vom Mount Ruhapeu. Dort habe ich mit Helge auch schon ein Nacht verbracht. Denn am nächsten Tag wollten Thorben und Verena sich auch noch mal auf den Weg vom Tongariro Alpine Crossing machen. Eine wirklich einzigartige Eintrages-Wanderung, die man auf jedem Fall mit nehmen sollte, wenn man schon mal hier in der Nähe ist. Und wie ich nach der langen Reise finde, auf der ich doch schon so das ein oder andere gesehen habe, ein absolutes Highlight hier in NZ. Da ich die Wanderung ja aber schon gemacht hatte, habe ich für Thorben und Verena den Shuttle-Service gemacht. So hatte ich auch noch mal etwas Zeit mich um meinen Blog zu kümmern und langsam musste ich mich ja auch schon mal um eine Wohnung in Auckland bemühen, sprich anzufangen meinen Semesterstart etwas vorzubereiten. So habe ich mich als in Turangi in nem Café niedergelassen und dort mal das Internet zu rauchen gebracht :P

Wie schön NZ auch von der Straße aus sein kann, zeigen die beiden Bilder unten, die mir bei meine Tages Anstellung als Tongariro Shuttle Service geglückt sind! Das untere hat schon fast was von Mordor, oder nich?

Tongariro National Park (Mt Ruhapeu)

Sunset over Mt Ngauruhoe

[09.JUN'15 - Three Kings, Auckland - irgendwie entspannend abends auf der Coach am Blog zu arbeiten =) ]

Back in Wellington

Wellington Cable Car

 

Zurück auf der Nordinsel haben wir noch mal zwei Tage in Wellington verbracht, davon war ich ja beim ersten Besuch schon so begeistert und es gab noch ein paar Sachen, die ich gerne noch sehen wollte. Und klar, wenn ich in Wellington bin, habe ich auch noch mal bei Annalize und Pier "Hallo" gesagt, die Familie aus Südafrika, die ich auf Rarotonga kennengelernt habe. Am letzten Abend sind wir noch mal zusammen zum Dinner weggegangen. Nachdem sie das letzte Mal so begeistert von dem Brot gewesen waren, das Helge und ich gebacken hatten. Hab ich ihnen nun das Rezept und die Zutaten mitgebracht ;) Das war wieder ein echt witziger Abend und so schön die Beiden wieder zu sehen. Hope seeing ya guys again soon. Ansonsten waren wir noch im Botanischen Garten, zu dem man mit Wellingtons berühmte roten Cable Car Bahn hoch fahren kann und eine super Aussicht über die Stadt hat. Aber auch der Garten an sich ist absolut sehenswert und eine willkommene Gelegenheit sich die Beine zu vertreten. Zu meiner großen Freude habe ich nem Café dann auch noch ein Klavier gefunden, das ich natürlich noch mal ausprobieren musste. War sogar ein richtige Flügel! Übernachtet haben wir allerdings im Hostel. In der Stadt einfach praktischer als Zelten :P So hatten wir auch die Chance das Nachleben noch mit zu nehmen und sind für eine kleine Kneipentour losgezogen :) 

Am besten war jedoch der Besuch in der Weta Cave. Dem Filmstudio, wo sämtliche Requisiten von Herr der Ringe in Monate langer Feinarbeit  hergestellt wurden. Auch alle spezial Szenen und Animationen sind hier am Computer entstanden. Doch die Liebe zum Detail die in den Requisiten steckt ist echt überwältigend und nimmt man im Film so gar nicht wahr. Jeder Helm, jede Waffe und jeder einzelne Umhang wurde hier designed, durchdacht und per Hand gefertigt. Wir konnten den Workshop sogar auf einer kleinen Führung von Innen sehen und durften Kettenhemden aus Gartenschlauch Stückchen und Schaumstoff Totenköpfe anfassen, Requisiten die so original im Film verwendet wurden. Nur Fotos waren leider nicht erlaubt. Verständlich, denn die Sachen die hier hergestellt werden bringen mit den Filmen später ja Millionen ein. Aber nicht nur Herr der Ringe wurde hier produziert, auch die bekannte Fernsehserie "Tim und Strupi" und auch Requisiten für Avatar. Die wurden allerdings nur eingescannt und später dann digital im Film verwendet. Und noch vieles vieles mehr, wirklich sehr  beeindruckend zu sehen, was hinter so nem Film alles dahinter steckt.

Die Tour war echt super, sehr zu empfehlen. Eine Mitarbeiterin hat uns mit in den Workshop genommen und uns alles mögliche gezeigt, was wir sehen wollen, wir konnten Fragen zu den Dreharbeiten und der Filmproduktion stellen und und und. Generell ist aber alles Fake was  man hier sieht :D Wie z.B. die Laserpistole aus District 3, sieht zwar super echt aus, wie tausendmal benutzt und als wäre sie aus Metall. Hebt ist sie aber hoch, ist sie federleicht. Denn sie ist aus Plastik. Das Auge wird durch die perfekte Bemalung einfach komplett hinters Licht geführt. Von jeglicher Funkion ganz zu schweigen. Echt faszinierend wir ich finde. Zum Abschluss haben wir dann noch ein paar witzige Bilder mit Gollum, den Trolls und Lurtz dem Uruk-Hai gemacht :)

Völlig besessen vom Herr der Ringe Fieber sind wir von Wellington aus dann weiter zu den Putangirua Pinnacles gefahren, wo sie den Pfad der Toten gedreht haben.

Die restlichen Bilder aus Wellington findet ihr im Album: Wellington 12.02.2015.

[08.JUN'15 - Three Kings, Auckland - nun nur noch 2 exams to go]

Good Bye South Island

Ferry from Picton to Wellington

 

Vom Whale Watching aus in Kaikoura ging es dann ziemlich strait schon wieder zurück nach Picton, von wo aus die Fähre zurück auf die Nordinsel abfährt. Und damit neigte sich eine einfach unbeschreibliche Zeit auf Südinsel dem Ende zu. Insgesamt bin ich nun sechs Wochen dort gewesen. Dem ein oder anderen Tour, Backpacker, exchange Student oder Work and Traveler mag das jetzt eine Ewigkeit vorkommen, aber zu dem was man dort alles erleben und machen kann, habe ich gefühlt nur einen groben Überblick bekommen, was alles möglich ist. Definitiv voll mitgenommen haben ich aber den Abel Tasman Nationalpark und das Fiordland, wo ich jeweils fast eine ganze Woche verbracht habe. Gerne hätte ich das auch noch an dem ein oder anderen Ort gemacht, wie dem Mt Cook oder dem Arthur's Pass. Auch nach Steward Island hätte ich gerne noch mal einen Abstecher gemacht. Also wie ihr sehen könnt, es gibt noch viel hier zu erleben, was ich auch noch nicht gesehen habe. Aber ich will mich mal nicht beschweren, denn von Gletschern über Urwälder, bis hin zu karibische Strände, knallender Sonne, bibbernder Kälte und Hagel, Walen und Delfinen, Seehunden und Pinguinen, Höhlen- und Bergwanderungen, Brauereibesichtigungen und selbstgesammelten Muscheln, Rad- und Kayaktouren war so ziemlich alles dabei und die sechs Wochen waren rückblickend doch ganz schön abwechslungsreich. Ja sogar ein Helikopterflug war mit drin :) Nun hieß es aber dann: "Good Bye, South Island" ....aber ich bin mir sicher, wir werden uns wieder sehen.

Der Weg von Kaikoura nach Pictor führte uns dann zum Abschluss noch mitten durch Neuseelands berühmtestes Weinanbaugebiet: Marlborough. Das haben wir uns natürlich nicht nehmen lassen und sind für einen kleinen Umtrunk in das nächste beste Weingut eingekehrt. Es ist wirklich amazing. In der I-site bekommt man gleich eine Karte wo alle Weingüter eingezeichnet sind. Wir haben dann beschlossen, dass keines von denen wirklich schlecht sein wird und sind einfach zum nächstgelegenen gefahren :) So haben wir von Sauvignon Blanc und Chardonnay über Shiraz uns mal ein wenig bei Saint Clair durch die Weinkarte probiert. Besonders hängen geblieben ist bei uns der Sauvignon Blanc Barrique, der tatsächlich noch in alten Eichenfässern reifen darf und dadurch diesen typischen holzigen und vollen Geschmack bekommen, eben Barrique. Zwei Flaschen davon haben sich dann auch noch zufällig ins unser Auto verirrt ;)

Im Anschluss haben wir uns dann noch auf eine kleine Abenteuertour durch den Marlborough Sound begeben. Keine Ahnung wieso weshalb warum? Aber irgendwie haben wir uns für die Backroad und gegen den Highway entschieden. Bedeutete schlussendlich geschlagene 42km gravel road :D Es war auf jeden Fall witzig und es hat sich auch auf jeden Fall gelohnt. Wir sind vorbei an einsamen Buchten gefahren. Dann wieder hoch in die Berge and so on. Highspeed 25 km/h. Und sind am Ende auf einem echt idyllischen Campingplatz gelandet, von dem wir nun endlich unsere langersehnte sternklare Nacht ohne Mond bekommen haben. Und schau an, mit unserem Fotos gleich mal einen kleinen Meteoriten eingefangen :) ...nach der Aktion sah mein Auto, aber noch viel schlimmer, auch mein geliebtes Fahrrad jedenfalls aus wie Sau. Egal, hat sich gelohnt!

starry sky over Marlborough

Am nächsten Morgen ging's dann früh ab auf die Fähre und weiter nach Wellington: Good Bye South Island!

Noch mehr Bilder gibt's im Album: Marlborough Sound 11.02.2015.

[07.JUN'15 - Three Kings, Auckland - assignments done]

Whale Watching in Kaikoura

Sunrise Kaikoura

 

Nachdem wir am Tag zuvor noch wegen des schlechten Wetters den ganzen Tag im Auto verbracht haben und unser Zelt im strömenden Regen aufbauen mussten, wurden wir am nächsten Tag vom strahlenden Sonnenschein geweckt und mit einem traumhaften Sommertag belohnt. Perfekt für's Whale Watching. Die Nacht wird uns jedoch in Erinnerung bleiben. Der Campingplatz lag leider direkt neben der Hauptstraße und der Eisenbahnlinie. So sind die Trucks bzw. Züge im zwanzig Minuten Takt gefühlt mitten durch unser Zelt gefahren. Dafür waren wir direkt am Meer und konnten den Sonnenaufgang aus dem Zelt sehen :)

Das Whale Watching am nächsten Tag hat sich dann eher zum Dolphin Watching entwickelt. So viele Delphine habe ich noch nie auf einmal gesehen. Echt unglaublich, man wusste gar nicht wo man als erstes hingucken sollte, sie waren einfach überall, hunderte!  Und irgendwie scheinen sie gerade gute Laune gehabt zu haben. Sie sind jeden falls wir verrückt um unser Boot herum geschwommen, haben Flippers und Saltos geschlagen. Als die Beiden zusammen gesprungen sind, hatte ich Glück mit der Kamera in die richtige Richting zu schauen. 

Aber wir haben dann auch noch einen Wal zu sehen bekommen und das gleich zwei Mal. Ich darf vorstellen: "Manu" der Pottwal. Die Pottwal Männchen kommen hier einmal im Jahr vorbei um sich so richtig satt zu essen, daher sind alle Wale wohl bekannt und ihr Aufenthalt in Kaikoura wird von der Whale Conservation und den Whale Watching companies wohl dokumentiert. Verschiedene Strömungen die hier in einer riesigen Unterwasser Canyon Landschaft aufeinander treffen, sorgen führ reichhaltig Nahrung, für Wale, Delfine, Roben, etc. Die Pottwale verbringen die meiste Zeit auch eigentlich unten auf ca.1500-2000 Meter, weil dort die ganzen Tintenfische sind, weswegen sie hier her kommen. An der Wasseroberfläche sind sie dann nur für ca. 10-15 Minuten zu sehen um Sauerstoff zu tanken. Danach verschwinden sie für ne gute 3/4 bis Stunde wieder in der Tiefe. In der Zwischenzeit, wo Manu sich den Bauch voll geschlagen hat, hatten wir dann Zeit Delphine zu gucken oder uns über die Ozeanwelt um Kaikoura herum schlau zu machen. Denn das haben sie echt gut gemacht auf dem Boot. Sie haben einen nicht nur zum Wale gucken raus aufs Meer gefahren sondern uns auch super viel drumherum erklärt. Die Whale Watching Tour in Kaikoura kann ich jedem nur empfehlen. Und zu 98% bekommt man auch einen Wal zu sehen, das sie mit den anderen companies zum Delphin-Schwimmen und den Rundflügen zusammenarbeiten und direkt zum nächsten Wal navigiert werden können. Zwar mit $145 ein teurer Spaß, aber dafür hat ein super dreieinhalb Stunden Erlebnis, das man sonst nicht haben könnte.

"Manu" der Pottwal

Dusky Dolphins

Und klar, die Kölner Mädels haben wir natürlich auch wieder getroffen ;) Die sind danach aber weiter nach Hamner Springs gefahren und wir nach Blenheim in den Marlborough Sound, wo wir uns noch mal von Neuseelands erstklassigem Wein überzeugen lassen wollten. Bevor es dann mit der Fähre zurück auf die Nordinsel ging und sich damit meine große Reise gefühlt schon dem Ende neigt. Naja, gute zwei Wochen sind es ja noch hin bis zum Semesterstart.

Noch mehr tolle Delphin- und Walfotos gibt es im Album: Kaikoura 10.02.2015.

[02.JUN'15 - Three Kings, Auckland - Uni Endspurt]

Arthur's Pass

Arthur's pass

 

So viel haben mir den Arthur's Pass schon ans Herz gelegt und ihn ganz weit oben auf die "NZ-to-do-list" gesetzt. Der Arthur's Pass ist eine von drei Straßen, die die Ost- mit der Westküste verbindet. So haben wir dann also noch mal einen kleinen Abstecher durch die Berge rüber zur Westküste gemacht. Denn das ist ja das Schöne hier in NZ, dass das mal eben an einem Tag geht und man dabei so viele verschiedene Landschaften durchreist, für die man in Europa sonst mehrere Tage fährt. Morgens kann man noch an der Ostküste bei strahlender Sonne am Strand liegen und im kristallklaren Wasser baden, fährt dann durch endlose Felder und trockene Graslandschaft, bevor man durch die Berge, vorbei an Gletschern und schneebedeckten Bergen, im tiefsten Dschungel an der Westküste landet, wo man fast sicher sein kann, dass es regnet. Abends kann man dann an den zerklüfteten Stränden der Westküste die Sonne unter gehen sehen =) Wir haben es dann allerdings doch etwas ruhiger angehen lassen und haben die Nacht zuvor am Beginn des Arthur's Pass im Wooded Gully beim  Mt Thomas übernachtet.

Auf dem Weg zum Arthur's Pass Village, haben wir noch einen Stop beim Castle Hill gemacht. Ziemlich witzigen Steinformationen, die aussehen als wären sie irgendwann einfach mal so vom Himmel gefallen. Vielleicht hat der Daila Lama diesen Ort deswegen als "the spiritual center of the universe" bezeichnet. Wir haben uns jedoch mehr gefreut ein paar cool Bilder zu machen, anstatt uns mit irgend einem Hokuspokus zu beschäftigen. Nur ein paar Kilometer weiter haben wir dann schon unseren nächsten Stop gemacht, am Cave Stream. Einem der wirklich fasziniertesten Ort auf meine Reise durch NZ, wie ich finde. Und definitiv etwas was ich vorher noch nie gemacht habe. Wie der Name "Cave Stream" schon sagt, fließt hier der Fluss durch ein Höhle. Oben fällt er über einen kleinen Wasserfall in die Höhle rein und fließt unten wieder raus. Aber das spektakuläre an der ganzen Sache ist, man kann vom Ausgang aus einmal durch die gesamte Höhle laufen und am Wasserfall wieder rausklettern. Wird dabei allerdings etwas nass. Je nach Pegel steht man sogar hüfthoch im Wasser =) Dank fehlender Ozonschicht sind Klamotten und Schuhe aber schnell wieder trocken. Und das Beste es ist for free. Überall anders hätte schon jemand ein Business daraus gemacht und sich die Dollars unter den Nagel gerissen - Danke dem DOC, der solche Orte hier in NZ für Jedermann zugänglich macht!

Im Arthur's Pass Village haben wir dann noch eine kleine Wanderung zum Devils Punchbowl Waterfall gemacht, über den uns die Abendsonne noch einen wunderbaren Regenbogen gezaubert hat. Danach sind wir dann zusammen mit zwei Mädels aus Kölle, die wir auf der Wanderung kennengelernt haben, in den "Wobbly Kea" eingefallen und haben zum Abschluss dieses unternehmungsreichen Tages uns ein kühles Bierchen gegönnt =) Kea sind übrigens die Papageien die hier in NZ leben und unter höchstem Naturschutz stehen. Dazu gehört dann auch, dass man sie nicht füttern darf. Wenn man das dann doch tut, kann man nach dem Wildlife Act von 1953 schon mal mit bis zu $100,000 zur Kasse gebeten werden oder auch bis zu 6 Monate hinter Gitter wandern - meinen sie wohl ziemlich ernst!!! Die beiden Mädels haben uns dann witziger Weise bis nach Kaikoura "verfolgt". Haben sie noch ein paar Mal zufällig wiedergetroffen. Wie sich später raus stellte waren es auch die, die uns am Castle Hill den Parkplatz weggeschnappt haben - na klar, konnten ja nur Deutsche sein :P

Am nächsten Tag hat uns dann das Wetter mal wieder einen Strich durch die Rechnung gemacht und so haben wir es uns statt zu Wandern im Auto gemütlich gemacht und sind ganz entspannt nach Greymouth an die Westküste gefahren, noch mal schnell bei der Monteith's Brewery rein geschaut und dann weiter über den Lewis Pass nach Kaikoura gefahren. Schon ein wenig nervig, nachdem wir am Mt Cook ja auch flüchten mussten. Aber, solche Regentage gehören nun mal auch dazu, wenn man drei Monate unterwegs ist. Auch wenn ich meistens die Bilder vom strahlendem Sonnenschein hier hochladen, immer sieht es hier natürlich auch nicht so aus ;) Leider bleibt einem dann nicht ganz so viel übrig, was man an solchen Tagen machen kann. Ich versuche aber immer das Beste draus zu machen und immerhin bringen sie wenigstens ein bisschen Abwechslung in den sonst fast immer sonnigen Reisealltag.

Mehr Bilder findet ihr im Album: Arthur's Pass 08.02.2015

Devils Punchbwol waterfall

[06.MAY'15 - Three Kings, Auckland - ahhh, morgen erster Test in der Uni]

Bank Penninsula

bank penninsula

 

Da wir den Mt Cook wegen des schlechten Wetters schon früher als geplant verlassen haben, hatten wir noch Zeit einen kurzen Abstecher zur Bank Penninsula zu machen, der kriselligen Halbinsel neben Christchurch, und dort Thorbens Geburtstag zu feiern - "Happy Birthday Bro". Völlig überrascht haben dir dann festgestellt, dass Thorben am Nationalfeiertag in Neuseeland Geburtstag hat, dem Waitangi Day, dem Gründertag Neuseelands, an dem 1840 in Waitangi der Vertrag zwischen den Mãori und dem britischem Königreich unterzeichnet wurde. So haben wir uns es dann bei Bier und Steak in einem Lokal in Akaroa gut gehen lassen =)

Die Bank Penninsula ist, wie so vieles hier in NZ, vor Millionen Jahren bei einer Vulkaneruption entstanden ist. Dementsprechend zerklüftet und steil sind die Berge hier auch. Was ich bei meiner Radtour knall hart zu spühren bekommen habe. Bei 15% Steigung bin ich dann irgendwann doch an meine Grenzen gekommen und musste anhalten um einen Moment durch zu schnaufen ;) Die Kayaktour, die wir Thorben zum Geburtstag geschenkt haben, hat sich anders als erwartet dann doch als eine Besichtigung des Conservation Centers herausgestellt, auf der auch Kayak gefahren wurde. Was nun auch nicht uninteressant war. Wir haben viel über die einheimische Flora und Faune gelernt und Seelöwen und Pinguine gesehen - und Verena konnte ein Schaf streicheln - check auf der NZ-to-do-list :D 

Gegen Nachmittag ging es dann aber schon weiter Richtung Arthur's Pass, so konnten wir schon mal ein paar Kilometer gut machen und hatten mehr Zeit am nächsten Tag. Ein paar mehr Bilder gibt es noch im Fotoalbum: Bank Penninsula 06.02.2015.

[04.MAY'15 - Three Kings, Auckland]

Lake Tekapo & Mt Cook

Lake Tekapo, viewed from Mt. John Observatory

 

Prost at Waihi gorge - auf zweieinhalb Wochen mit Thorben und Verena =) 

Nachdem wir Helge am Nachmittag noch in Christchurch am Flughafen verabschiedet haben, haben Thorben, Verena und ich uns direkt "on the road" Richtung Lake Teeapo bzw. Mt Cook aufgemacht. Es am gleichen Tag allerdings nur noch bis in die Waihi Gorge geschafft. So hatten wir aber wenigstens noch die Chance unseren ersten richtigen gemeinsamen Camping Abend in der Pampa in Ruhe zu genießen. In Christchurch hatten wir uns in der City nur schnell und praktisch auf ein Motor Camp gequetscht. So Mitten in der Natur ist halt schon was anderes. Mit Baden im Fluss, Bierchen im Sonnenuntergang und so ;) So haben wir uns also ganz entspannt auf die bevorstehenden zweieinhalb Wochen eingestimmt und sind dann am Morgen weiter zum Lake Tekapo gefahren. Mit nun drei Leuten im Auto, musste ich zum Fahren nur leider dann mein Bett zurück bauen, damit alle sitzen können. Obwohl im Bett reisen sicherlich auch ne feine Sache wäre, nur glaube ich nicht in den neuseeländischen Verkehrsregeln vorgesehen ist :P Um den Aufwand jedoch so gering wie möglich zu halten, haben wir einfach alle drei im Zelt geschlafen. Trotzdem hatten wir nach der erste Nacht das ganze Auto einmal auf den Kopf gestellt und mussten wieder alles neu zusammen packen. Aber das sollte sich in den nächsten Tage dann schon von allein einspielen.

Die Straße zum Lake Tekapo windet sich von der Küste aus einsam durch trockene braune Hügellandschaft. Die schneebedeckten Berge am Horizont sind mit jedem Kilometer immer deutlicher zu erkennen. Schon beeindruckend, wenn man auf der pille geraden Straße dann strait darauf darauf zu fährt, bis plötzlich hinter ein zwei Hügeln völlig überraschend der Lake Tekapo auftaucht. So knall türkis blau wie er ist, sieht er irgendwie nicht so aus, als ob er hier hingehört. Aber gerade das macht ihn so einzigartig und sehenswert. Das bekannteste Bild vom Lake Tekapo entsteht wohl zusammen mit der "Church of the Good Shepherd", die direkt am Fuße des Sees steht. - Vielleicht auch ein Motiv das dem "meist fotografierten Gebäude Neuseelands", dem Bahnhof in Dunedin, Konkurrenz machen kann!? 

Den besten Blick, wie ich finde, hat man jedoch vom Mt John Observatory, das direkt neben dem See auf einem kleinen Berg gelegen ist. Eine gute Sicht soll man wohl auch bei Nacht haben, nämlich auf die Sterne. Wegen der so super klaren Luft hier unten, gilt das Mt John Observatory als einer der besten Orte weltweit zum Stern gucken, weswegen die Gegend seit 2012 auch zum internationalen Naturschutzpark für den Sternenhimmel ernannt wurde. Leider war gerade Vollmond, sodass sich ein Besuch bei Nacht leider nicht wirklich gelohnt hätte. Für den perfekten Sternenhimmel mussten wir uns dann allerdings noch anderthalb Wochen gedulden. Verglichen mit Deutschland, ist der hier in NZ aber überall beeindruckend, egal wo man ist. Da brauchen wir nicht extra zum Mt John fahren. Und wir als Halbastronomen sehen da glaube ich auch keinen so großen Unterschied ;) Also sind wir nach einem kurzen Lunch bei bombem Aussicht weiter zum Mount Cook gefahren. 

Lake Pukaki & Mout Cook

 

Der Mount Cook ist nur so ca. 100km vom Lake Tekapo entfernt. Wovon allerdings gut die Hälfte der Strecke entlang des Lake Pukaki führt. Der nicht ganz so knallig wie der Lake Tekapo gefärbt ist, aber immer noch kitschig blau. Dafür ist er ein gutes Stück länger und man hat bei gutem Wetter freie Sicht auf den Mt Cook. Die hatten wir und haben uns die Gelegenheit natürlich nicht nehmen lassen, bei dieser Szenerie im erfrischenden Gletschersee baden zu gehen =) Die milchig blaue Farbe bekommt das Wasser übrigens von den Gletschern. Die reiben den Fels in kleine Partikel, die dann vom Schmelzwasser in den See gespült werden und dort das blaue Sonnenlicht absorbieren. Wir waren quite lucky, dass wir diese einzigartige Aussicht noch genießen konnten. Denn das hat sich über Nacht leider dann geändern :/ Wenigstens konnten wir noch die Autofahrt entlang des Sees zum Mt Cook Village genießen, allein die ist schon ein pures Erlebnis =) ...da ich ja nun schon wieder zurück in Auckland bin, kann ich auch definitiv sagen, der Mt Cook und die Gegend umzu sind das absolute Highlight meiner langen NZ Reise gewesen. Ich finde irgendwie sieht's hier so aus, als hätte ein Kind nen Bild gemalt: mit dem blauen Stift den See, mit dem grünen den Wald, gut die Wiese ist gelb geworden, anyway, die Landschaft ist flach und im Hintergrund noch mal eben schnell son ganz klassischen Berg mit Schnee auf der Spitze. Irgendwie treffen hier drei so unterschiedliche Landschaftsbilder aufeinander das es in der Tat leicht gekünstelt wirk, passt einfach so gar nicht zusammen, bzw. man kennt es halt anders. Aber ich denke gerade das macht diesen Ort gerade so besonders. Die flache Graslandschaft mit dem Lake Pukaki zieht bis an die Zweitausender ran, auf denen dann auch gleich schon die dicken Eismassen der Gletscher hängen. Vor Millionen Jahre muss das hier wohl alles Gletscher gewesen sein, dadurch ist dann wohl auch dieses flache und langezogene Tal entstanden. Wenn man dann in den Bergen ist und zurück zum See schaut, wirkt es so als hätte jemand die Urlaubstapete ausgerollt. Man steht mitten zwischen Felswänden und Gletschern und wenn man dann da runter guckt, ist es bis zum Horizont flach, und man kann den blauen See und die gelbe Graslandschaft sehen. Wüsste man es nicht besser, könnte man auch denken, dass ist das Meer und nen Sandstrand. 

Völlig überwältigt von der Aussicht, haben wir unser Zelt am Abend dann natürlich nur nach den Gesichtspunkt mit dem besten Blick auf die Berge aufgestellt. Also einfach stumpf mitten auf die Wiese. Das haben wir dann in der Nacht leider bereuen müssen, als das Unwetter langsam heranzog und es immer windiger wurde. Irgendwie eine gruselige Atmosphäre in den Bergen. Man hörte von weither die Windböen heranziehen und ein paar Sekunden später haben sie dann wortwörtlich auf unser Zelt eingeschlagen, sodass uns die Zeltdecke ein paar Mal auf der Nase hing und wir echt Angst um das Zelt hatten. So haben wir dann in einer gemeinsamen Hauruck Aktion das Zelt abgebaut und sind ins Auto umgezogen - ja zu dritt auf 1.2m :D Ich sag mal so, kalt war's uns jedenfalls nicht mehr, aber wir haben auch schon mal besser geschlafen. Das Unwetter hat dann selbst am Auto noch ganz gut gerüttelt. Aber damit wäre auch bewiesen das meine Bettkonstruktion für Drei taugt - und ich hatte Sorgen, dass es zu zweit eng wird :P Naja für eine Nacht kann man sich das schon mal geben. In der nächsten Nacht sind wir dann aber wieder zurück ins Zelt und haben dieses Mal aber zwischen den Büschen Schutz gesucht.

Einen Tag haben wir's bei 5°C und Regen ausgeharrt, in der Hoffnung dass das Unwetter irgendwann mal vorbei ist und wir doch noch unsere geplante zwei Tages Wanderung zur Müller Hütte machen können. Aber weit gefehlt. So haben wir uns im "Old Mountaineers Café" durch die Speisekarte gefuttert und uns am Kamin aufgewärmt. Gegen Nachmittag haben wir uns dann aber doch noch mal auf den Hocker Valley Track getraut, damit wir hier wenigstens noch ein bisschen was sehen. Am nächsten Morgen sind wir dann noch zum Tasman Gletscher und danach sind wir wortwörtlich in wärmere Regionen geflüchtet. Immerhin stand am nächsten Tag ja auch Thorben Geburtstag an und den wollten wir schließlich nicht klitsch nass und bibbernd im Unterschlupf vom Campingplatz feiern. ....Auf dem letzten von den fünf Fotos oben sieht man auch gut die Unwetterwolke in der wir zwei Nächte drin steckten :P

Noch mehr Bilder von unserem Aufenthalt am Mt Cook und vom Lake Taupo findet ihr wie immer in einem separatem Fotoalbum: Lake Tekapo & Mt Cook 03.02.2015.

[02.MAY'15 - Three Kings, Auckland - hoffe in AKL wird es nie so kalt wie am Mt Cook]

Christchurch

Arrival Thorben and Verena

 

Passend zum Monatswechsel hieß es in Christchurch dann auch gleichzeitig Bettenwechsel. Von Dunedin sind Helge und ich gleich durch zum Christchurch International Airport (CHC) gefahren und haben Thorben und Verena eingesammelt, meine 1,5 Mitbewohner aus Bremen :P  "Herzlich Willkommen in NZ ihr beiden" =) Zu viert hatten wir dann noch gemeinsamen einen Tag in Christchurch, bevor's für Helge wieder zurück nach "good old Germany" ging. 

So haben wir uns zusammen noch die Stadt angeguckt und uns ein Bild von den Ausmaßen des Erdbebens vom 22. Februar 2011 gemacht, dass die Stadt wirklich nachhaltig prägt und noch immer seine Spuren hinterlässt. Die ganze Stadt ist quasi eine einzige Baustelle. Überall wird neu gebaut, werden Häuser abgerissen oder verzweifelt versucht historische Gebäude zu erhalten. Viele Teile sind noch immer wegen Einsturzgefahr komplett gesperrt. Schon erschrecken zu sehen wie nachhaltig eine solche Katastrophe eine Stadt doch prägen kann. Immerhin, das ist nun schon 4 Jahre her. Aber auf der anderen Seite auch erstaunlich mit anzusehen, wie eifrig versucht wird die Stadt wieder auf zu bauen und überall kreative Lösungen aufpoppen wie z.B. die Container-Innenstadt oder der "Solar Charge Table". Dort wurde auch im "Quack-City" Museum das Beben aufgearbeitet. So kann man echt gut verstehen, was damals passiert ist und wie gewaltig die Kräfte gewesen sein müssen. Zu unserer großen Freude gab dort auch eine LEGO-Ecke in der man helfen konnte Christchurch wieder aufzubauen :P ....also ich finde mein Nachbau der Container-Stadt sieht eich einladend aus!!

Am Nachmittag hieß es für Helge dann endgültig "bye-bye NZ", denn da mussten wir ihn leider in den Flieger zurück nach Germany stecken. Cool, dass du hier warst Helge und wir gemeinsam vier fantastische Wochen mit vielen wirklich unvergesslichen Erinnerungen und Millionen Bildern hatten, von denen gefühlt nur zwei den Weg auf meine homepage gefunden haben :D Und besten Dank noch mal für das dinner nach meiner Radtour von Haast nach Wanaka!!! ;) Hoffe du nimmst einiges von dem Kiwi-Style of Live mit nach Hause und dir bleibt unsere Reise lange in Erinnerung. 

Für Thorben, Verena und mich ging es vom Flughafen dann direkt weiter in Richtung Mt. Cook. Wir haben jedoch auf halber Strecke noch einmal übernachtet und uns in aller Ruhe auf unsere gemeinsamen zweieinhalb Wochen eingestimmt - de Huureloopers adventures begin =) 

[23.APR'15  -  Three Kings, Auckland  -  back to uni]