Rees-Dart Track

Vespar auf'm Pylon

 

Nach knapp einer Woche Strand standen dann mal wieder Berge auf dem Programm. Immer schön die Abwechslung beibehalten, was!? So lässt's sich leben :p Also ging es als nächstes auf nach Queenstown, das Helge und ich bis auf einen Kaffee und nen Bier ausgelassen hatten. Wo ich im Nachhinein auch echt nicht traurig drüber bin. Viel länger hält man es da auch echt nicht aus :D Mann ist das Überlaufen von Touristen. Dicke Reisebusse, für zwei Tage Eingeflogene und solche die viel von sich halten und easy ein paar Tausend Dollar am Tag für überteuerte adrenalintreibende Aktivitäten und fancy Unterkünfte ausgeben. 

Mich ne Stunde bei Ferburgers anzustellen hatte ich auch keine Lust zu, also bin ich schnell wie möglich wieder raus aus Queenstown und den Lake Wakatipu weiter rauf bis zum nächsten DOC campground gefahren. Dort habe ich dann Chris und Nadine aus Ravensburg getroffen, mit denen ich die nächsten 1.5 Wochen noch viel Spaß haben sollte :) Gemeinsam haben wir uns dann Rees-Dart Track begeben. Wobei es mehr Rees als Dart war. Denn das Dart Valley ist wegen einem Etdrutsch unpassierbar gewesen :/ So sind wir mit Zelt und Rucksack übers Rees Saddle zur Dart Hut gelaufen. Von dort haben wir noch eine durchaus taffe Tageswanderung zum Cascade Saddle und dem Pylon gemacht. Von wo aus man eine bomben Sicht auf den Mt Aspiring, dem neuseeländischen Matterhorn, hat. Nach der Mt Cook Region der zweit höchste Berg Neuseelands. Auch der Dart Glacier und die Täler umzu Fügen sich recht harmonisch ins Panorama. Das bietet dem vom Mt Cook durchaus Paroli ;) Vom Pylon aus ging's die ganze Schose dann wieder zurück. So sind wir am Ende nach 85km und 2500 Höhenmetern wieder gut erschöpft am Auto angekommen. 

Ich habe mich riesig gefreut mal wieder in Gesellschaft zu reisen und die beiden waren auch froh über etwas Abwechslung und norddeutschen Einfluss. "Vespar" wird auf jeden Fall mit in meinem Wortschatz aufgenommen. Nachdem es mit 5 Tage eingebrannt wurde auch nicht mehr weg zu denken ;)  ...gemeint ist übrigens das Mittag, oder jegliche Zwischenmahlzeit. Der Engländer würde "tea time" sagen...  

Nach einem kleinen Randtürchen am Lake Wakatipu haben wir uns dann später in Wanaka wieder getroffen :)
Alle Bilder von dieser wirklich beeindruckendem Wanderung gibt's hier: Rees-Dart Track 05.02.2016.

 [17.FEB'16  - Wanaka - wenigstens keine Sandflies im Regen :D] 

Surfin' Catlins Coast

Purakaunui Bay

 

Vom Mt Cook bin ich wortwörtlich zur Catlins Coast, südlich von Dunedin, durch gebrettert. Viel zu sehen gibt's dazwischen auch nicht. Die erste Nacht habe ich in der Nähe vom Nugget Point verbracht um am nächsten Morgen das legendäre Bild vom Leuchtturm beim Sonnenaufgang zu machen. Was auch ganz gut gelungen ist, wie ich finde ;) Die Wollendecke auf die ich vom Lighthouse Keepers house runter geschaut habe, hat mich aber an was ganz anderes erinnert. Wer das Cover von Pink Floyds letztem Album "The Endless River" nicht vor Augen hat, hier der Vergleich ;)

Sunrise at Nugget Point Light House

Pink Floyd's Cover "The Endless River"

Danach ging's dann weiter, vorbeikam zahlreichen Wassefällen, zur Purakaunui Bay, wo ich mir einen der geilsten und vorallem eher unbekannten Surfspot mit ein paar locals und ein paar Seelöwen geteilt habe :O ja ihr lest richtig. Und die waren auch gar nicht mal so nett. Also die Seelöwen ;) Hatten wohl Angst, dass wir ihnen die Fische klauen und haben uns zurück zum Strand gescheucht!!! Die Hector Delfine in Curio Bay waren da schon eher etwas freundlich und haben einen fast vom surfen abgehalten. Immer wieder sind völlig neugierig und verspielt um mein Surfboard herum geschwommen :) Am Abend sind dann auch noch die seltenen Gelbaugen-Pinguine auf dem 17 Millionen Jahre alten Fossilien Wald zum schlafen gekommen :) 
 ...wenn ich mir das nochmal so durchlese, kann man eher glauben ich war im Zoo :D

Noch mehr Bilder findet ihr hier: Catlins Coast 01.02.2016.

 [17.FEB'16  - Wanaka - T-3 bis zum Lake Wanaka Half   Ironman, da wird eh gechillt und der Regen kommt gerade recht]

Mt Cook die Zweite...

Sealy Tarn with mirroring Mt Cook

 

...und Action! - Auch wenn ich wieder mal ein paar Tage bei schlechtem Wetter im Mt Cool Village ausharren musste, am Ende konnte ich doch noch hoch zur Muellers Hut :) Das was ich eigentlich letztes Jahr zusammen mit Thorben und Verena machen wollte. Hatten da nur leider nicht so viel Zeit um auf besseres Wetter zu warten. Dieses Mal habe ich mir aber die Zeiz genommen. Zum Glück gabs ja noch das Edmund Hillary Centre, in dem ich mich nun echt gut auskenne :D und habe auf Straßen und Tracks mit den geilsten Aussichten für meinen Trithlon trainiert. Wer kann das schon :) Also alles halb so wild und das Warten hat sich definitiv gelohnt. Schaut selber. So eine krasse 360 Grad Panorama View habe ich echt selten zu Gesicht bekommen. Von der Spitze des Mt Olivier, so ca. 15 Min von der Hütte, konnte man nach rechts das komplette Tal bis runter zum Lake Pukaki schauen. Nach vorne konnte man strait ins Hooker Valley, auf den Gletscher und den Mt Cook schauen. Nach hinten links streckte sich eine mega schroffe und durchaus belebte Felswand. Von den steilem Klippen stürzte gut alle 5 Min mit einem riesen Getöse eine fette Lawine in den Abgrund :O ...ich habe mir mit meinem Zelt einen sicheren Platz neben der Muellers Hut gesucht und beim Dinner noch etwas diese einmalige Aussicht genossen :) ...mit Sonnenuntergang hat sich die ganze Szenery dann in ein riesiges Outdoor Kino verwandelt. Man wusste gar nicht mehr wohin zu gucken. Alle Berge und der Himmel leuchteten von Orange über Rot bis Pink. Dann kamen auch schon die Sterne raus und die Milchstraße kam einem zum anfassen nah vor. Unglaublich so deutlich hab ich den Sternenhimmel echt selten gesehen :) na und zum Sonnenaufgang wollte ich ja dann auch schon wieder wach sein. Also unterm Strich: wenig geschlafen, viel geguckt und noch mehr Bilder gemacht!!

...in dem Sinne schaut doch mal hier rein: Mt Cook 26.01.2016

 @T&V: Sollten wir irgendwann noch Mal zusammen hier unten sein, verspreche ich euch hier und jetzt, an diesen Trip geht nix vorbei!!! Da müssen wir nochmal zusammen rauf ;)

 [17.FEB'16  - Wanaka - es regnet :/ also beste Zeit etwas im Blog rum zu tippen] 

Hiking at Arthur's Pass

View from Lagoon Saddle onto Arthur's PAss

 

Nachdem ich das letzte Mal mit Thorben und Verena hier am Arthur's Pass so ein Pech mit dem Wetter gehabt habe, habe ich meinen Besuch dieses Mal nach dem Wetter forecast geplant. Und schau an, auf meiner drei Tages Wanderung hatte ich strahlenden Sonnenschein =) Durch Cast Valley bin ich 7h zur Hamilton Hut gewandert, von wo aus ich noch eine Tages Tour gemacht habe und am nächsten Tag bin ich dann über's Lagoon Saddle zurück zum Auto gewandert. Nach 55km und ca. 21h wandern war durchaus recht KO. Der track hieß demnach Cass-Lagoon Saddle Track und überschneidet sich mit dem so bekanntem Te Araroa Track, der vom Cape Reinga gut 3000km einmal komplett durch NZ bis runter nach Bluff geht. In der Hütte habe ich demnach einige Verrückte getroffen die das machen. Und alle waren ausnahmslos total begeistert davon. Zwei Tage konnte ich ein wenig Te Araroa Luft schnuppern und habe mich zugegebener Maßen infizieren lassen ;) Der ganze Track dauert jedoch gut ein halbes Jahr. Die Südinsel hingegen nur ca. 2.5 Monate und soll landschaftlich deutlich schöner sein. Also habe ich natürlich gleich neue Pläne geschmiedet :p ....wer also über Weihnachten / Neujahr 2017/18 noch nichts vorhat und mich begleiten will: LET's GO!!!  

Dankbar über das schöne Wetter und der totalen Freiheit in der unberührten Natur, war ich doch froh, dass ich meine schwere Kamera Ausrüstung mit auf dem Walk geschleppt habe =) Es lohnt sich also schon. Aber ob ich sie auf dem Te Araroa mitnehmen würde, muss ich mir ernsthaft überlegen!!
Noch mehr Bilder von meiner Wanderung findet ihr hier: Arthur's Pass 19.01.2015.

Lupine flowers at Arthur's Pass

[25.JAN'16 - Timaru - escape for the rain, what a shitty summer :/]

Kaikoura - Surfing, Dolphins & Trainings Camp

Kiwi Rail at Mangamaunu Crossing

Mangamaunu Point Break

 

Kaikoura, ein Ort an dem ich definitiv nicht einfach so vorbei fahren kann. Es gibt einfach viel zu viel zu erleben hier. Einen von NZ besten Surf Spots, das ganz mMarine Life und sowie so die Berge, die bis an die Küste reichen, einfach toll an zu sehen. Ich musste zwar ein paar Tage drauf warten, aber am Samstag Morgen habe ich dann auch meinen lang ersehnten Surf bekommen. Als ich aufgewacht bin und aus meinem Camper Van geschaut habe, haben sich die Wellen schon perfekt um die Ecke in Mangamaunu zu einem right hand point break geformt. Gemeinsam mit einer negieren Robbe habe ich dann ein um die andere Welle mitgenommen :) ...zuvor habe ich mir die Zeit dann unteranderem mit den Delphinen vertrieben. Ich konnte einfach nicht widerstehen, wann hat man schon mal wieder die Gelegenheit dazu, und habe mich für die Swimming with Dolphins Tour angemeldet. Welch ein besonderes Erlebnis. Quasi hautnah sind sie an einen ran gekommen. Und das waren komplett wilde Tiere. Nicht abgefüttert oder trainiert. Einfach nur weil sie so neugierig und verspielt sind. Solch tolle Tiere =) Allerdings musste man sie beschäftigen. Am besten fanden sie, wenn man senkrecht nach unten getaucht ist, dann sind sie total verrückt geworden und wild um einen herum geschwommen. So ein besonderes Erlebnis. Ich war mega happy!!!

Ansonsten habe ich die Küsten Straße und den Walk um Kaikouras Halbinsel noch mal für ein kleines Ironman Training genutzt und habe meinen eigenen kleinen 2/3 half Ironman aus Surfen, 60km Rad und 14km Laufen gemacht =) ....Laufen werde ich glaube ich nie lieben lernen!!!

[18.JAN'16 - The Craypot, Kaikoura - it's raining men, haleluia]

St Arnaud / Lake Rotoiti

Weil's beim letzten Mal so cool war, bin ich auch dieses Mal beim Lake Rotoiti vorbei gefahren und sogar ein paar Nächte geblieben. Auch wenn der Campingplatz voll war und ich auf den nächst gelegenen Parkplatz ein Stück die Straße runter ausweichen musste. Eine Nacht hab ich sogar hardcore auf 1700m bei 6 Grad im Zelt gepennt. 

 

Fern ab von jeglicher Stadt und Dank Neumond hat sich in der ersten Nacht ein absolut sternklarer Himmel über dem See aufgetan. Jedes Mal aufs neues beeindruckend an zu gucken. Und so verdammt hell :) ...Am nächsten Morgen hab ich mich dann noch mal auf's Rad geschwungen und bin den Highway 63 ein Stück Richtung Blenheim runter gefahren und dabei ein glückliches Händchen mit dem Wind gehabt. Erst hat er mich den ganzen Weg das Tal runtergeschoben und dann 10km vorm geplanten Wendepunkt gedreht und mich wieder zurück gepustet :) Auf dem Rückweg hab ich dann noch beim Wheely Wild Food Café einen kleinen Stop eingelegt und bei lustiger Gesellschaft mit anderen Radkern, Motorbikern, Truckern und sonstigen Folks ein Kaffee getrunken. So eine entspannte und freundliche Atmosphäre. Caren, von den Philipinen, wohnt ihr mit ihrem neuseeländischen Mann Peter im Caravan und verkauft in ihrem Anhänger alles was das Herz des Reisenden begehrt und ist dabei so Super fröhlich und freundlich. Es hat einfach nur Spaß gemacht vorbei zu schauen. Am nächsten Tag musste ich auf dem Weg nach Vlenheik dann noch mal mit dem Auto stoppen und den Wild-Burger, mit Fleisch aus dem Wald gegenüber, probieren - boar, plus bacon and egg = der beste Burger den ich hier in NZ gegessen habe!!! Hut ab Caren, ich komm wieder :)

Route Profile St Arnaud - Wairau - St Arnaud

Nach 130km im Sattel bin ich dann allerdings leicht lediert wieder zurück am See angekommen. Ein paar Kilometer vorm Ziel ist mir ne Vespe in Mund geflogen und hat mir in die Lippe gestochen, die sofort Super dick angeschwollen ist und immer noch nicht wieder ganz verheilt ist - autsch :/ ....Das hat mich aber dennoch nicht abgehalten meinen Rucksack zu packen und die 1100m hoch auf die St Arnaud Range zu klettern. Eigentlich wollte ich gemütlich mein Zelt dort oben aufbauen und die Aussicht genießen. Es hat sich am Ende aber eher als ein kleines Abenteuer und Härtetest für mein Equipment heraus gestellt - ups! Sagen wir mal so, die Aussicht war recht monoton. Wind, Niesel und 6 Grad haben es auch irgendwie nicht besser gemacht. Trotzdem war es aber ein cooler Trip und hat Spaß gemacht, sich am Hang erst mal ein eben Platz im Windschatten zu errichten und sich dann mitten in der Wildniss, fern ab von allem und jeden in den Schlafsack zu kuscheln und sein Dinner zu kochen. Morgens war das Wetter leider nicht besser. Sodass ich nach 10h erholsamen Schlaf wieder zurück zum Auto marschiert bin, meine Sachen getrocknet habe und mich auf den Weg nach Kaikoura gemacht habe. 

 [15.JAN'16  - Mangamaunu, Kaikoura - waiting for swell] 

Welcome on the South Island

Picton harbour, arrival of the ferry from Wellington

 

"Hallo Südinsel, da bin ich wieder!" - vier Tage früher als letztes Jahr saß ich am 10. Januar morgens um 2.30 am das zweite Mal während meiner Zeit hier in NZ auf der Fähre rüber zu Südinsel. Die Überfahrt blieb trotzdem etwas besonderes, auch wenn ich so gut wie die meiste Zeit gepennt habe. Sie hat in mir nun auch die aller letze Vorfreude auf total Freiheit, wilde Natur und atemberaubender Landschaft geweckt, Irgendwie doch ein tolles Gefühl, wenn dann der Vorderreifen das erste Mal wieder auf festem Boden aufsetzt.

Von Pictor aus, wo die Fähre ankommt, bin ich dann direkt am Abel Tasman Nation Park vorbei, wo ich mit Helge letztes Jahr noch ne Kanutour gemach habe, weiter all the way bis zum Farewell Spit gefahren und habe am Nachmittag eine Tour zum Leuchtturm an der Spitze gemacht. Da der Zipfel unter hohem Naturschutz steht, hat man leider keine andere Möglichkeit als mit dem Bus dorthin geschippert zu werden. Nach meiner drei-Stunden Nacht auf der Fähre war ich aber gar nicht ganz so traurig darüber ;) Schon erstaunlich, der 30km lange und ca. 1km breite Streifen ist eine einzige Sanddüne, die pro Jahr um ganze 4m länger wird. Der Sand soll angeblich aus den südlichen Alpen kommen. Gesteinsreste, die die Gletscher über Jahrtausende aus den Bergen kratzen. Von den Seehunde auf ihrer Reise die Küste entlang aber gerne für eine kleine Verschnauf-pause genutzt. So wirklich stören lassen haben sie sich von uns aber auch nicht. Der Leichtturm am Ende dieses Gott verlassenen Fleckens kam einem schon irgendwie  etwas außer irdisch vor. Fast schon wie Forschungsstation auf dem Mars oder so :D Früher haben hier Menschen gewohnt und Otto den Leuchtturmwäret gemacht - na zu mindestens hatten sie ihre Ruhe :p

Am nächsten Tag habe ich mich dann mit dem Rad  über den 800m hohen Takaka Hill gekämpft und wieder zurück. Denn Ende Februart wartet ja ein kleines Event auf mich in Wanaka, für das ich nach all der Weihnachtsschlemmerei wieder fit werden muss ;) - Takaka Hill wirklich ein wunderbarer Berg zum Radfahren. Der Anstieg von Takaka aus 10km lang in mit 7-8% Steigung etwas steiler als der 16km lange von der anderen Seite mit 5-6%, dafür aber viele enge und windige Kurven. Von Takaka aus bis zum Berg hat man dann noch entspannte flache 22km zum warm werden bzw. Ausfahren (sei denn man hat head wind). 

Route Profile Takaka Hill

Nach meiner Radtour bin ich dann auch mit dem Auto auf den Hügel rauf gefahren und hab mir noch das Howard Hole angeschaut :O Einfach mal ein senkrechtes Loch im Berg, das mit drunter liegendem Holensystem verbunden ist. Den Boden konnte man nicht sehen. Ohne jegliche Sicherheitsausrüstung hab ich mich auch nicht näher an die Kanter herangewagt. War auch alles nur loses Geröll umzu. Auf jeden Fall ne krasse Sache und beeindruckend zu sehen. Eine atemberaubende Sicht hatte man auch noch vom nahe gelegenen Aussichtspunkt. Das ganze Tal herunter, bis auf die Straße die ich zuvor mit dem Rad von Takaka zum Fuß des Berges gefahren bin. Total erschöpft habe ich den Tag dann auf dem idyllischen Campingplatz beim Howard Hole verbracht, auf dem ich passend zum Sonnenuntergang von zwei original Kiwi Rentnern, die unterwegs auf nem road-, rock- and beertrip waren, mit alten Kamellen aus ihrer Sturm und Drangzeit versorgt!!! 

Am nächsten Morgen ging es dann wieder zurück nach Nelson.
Alle meine Bilder aus der Golden Bay findet ihr hier: Golden Bay 10.01.2016.

 [15.JAN'16   - Mangamaunu, Kaikoura - Wartung for swell] 

Good Bye South Island

Ferry from Picton to Wellington

 

Vom Whale Watching aus in Kaikoura ging es dann ziemlich strait schon wieder zurück nach Picton, von wo aus die Fähre zurück auf die Nordinsel abfährt. Und damit neigte sich eine einfach unbeschreibliche Zeit auf Südinsel dem Ende zu. Insgesamt bin ich nun sechs Wochen dort gewesen. Dem ein oder anderen Tour, Backpacker, exchange Student oder Work and Traveler mag das jetzt eine Ewigkeit vorkommen, aber zu dem was man dort alles erleben und machen kann, habe ich gefühlt nur einen groben Überblick bekommen, was alles möglich ist. Definitiv voll mitgenommen haben ich aber den Abel Tasman Nationalpark und das Fiordland, wo ich jeweils fast eine ganze Woche verbracht habe. Gerne hätte ich das auch noch an dem ein oder anderen Ort gemacht, wie dem Mt Cook oder dem Arthur's Pass. Auch nach Steward Island hätte ich gerne noch mal einen Abstecher gemacht. Also wie ihr sehen könnt, es gibt noch viel hier zu erleben, was ich auch noch nicht gesehen habe. Aber ich will mich mal nicht beschweren, denn von Gletschern über Urwälder, bis hin zu karibische Strände, knallender Sonne, bibbernder Kälte und Hagel, Walen und Delfinen, Seehunden und Pinguinen, Höhlen- und Bergwanderungen, Brauereibesichtigungen und selbstgesammelten Muscheln, Rad- und Kayaktouren war so ziemlich alles dabei und die sechs Wochen waren rückblickend doch ganz schön abwechslungsreich. Ja sogar ein Helikopterflug war mit drin :) Nun hieß es aber dann: "Good Bye, South Island" ....aber ich bin mir sicher, wir werden uns wieder sehen.

Der Weg von Kaikoura nach Pictor führte uns dann zum Abschluss noch mitten durch Neuseelands berühmtestes Weinanbaugebiet: Marlborough. Das haben wir uns natürlich nicht nehmen lassen und sind für einen kleinen Umtrunk in das nächste beste Weingut eingekehrt. Es ist wirklich amazing. In der I-site bekommt man gleich eine Karte wo alle Weingüter eingezeichnet sind. Wir haben dann beschlossen, dass keines von denen wirklich schlecht sein wird und sind einfach zum nächstgelegenen gefahren :) So haben wir von Sauvignon Blanc und Chardonnay über Shiraz uns mal ein wenig bei Saint Clair durch die Weinkarte probiert. Besonders hängen geblieben ist bei uns der Sauvignon Blanc Barrique, der tatsächlich noch in alten Eichenfässern reifen darf und dadurch diesen typischen holzigen und vollen Geschmack bekommen, eben Barrique. Zwei Flaschen davon haben sich dann auch noch zufällig ins unser Auto verirrt ;)

Im Anschluss haben wir uns dann noch auf eine kleine Abenteuertour durch den Marlborough Sound begeben. Keine Ahnung wieso weshalb warum? Aber irgendwie haben wir uns für die Backroad und gegen den Highway entschieden. Bedeutete schlussendlich geschlagene 42km gravel road :D Es war auf jeden Fall witzig und es hat sich auch auf jeden Fall gelohnt. Wir sind vorbei an einsamen Buchten gefahren. Dann wieder hoch in die Berge and so on. Highspeed 25 km/h. Und sind am Ende auf einem echt idyllischen Campingplatz gelandet, von dem wir nun endlich unsere langersehnte sternklare Nacht ohne Mond bekommen haben. Und schau an, mit unserem Fotos gleich mal einen kleinen Meteoriten eingefangen :) ...nach der Aktion sah mein Auto, aber noch viel schlimmer, auch mein geliebtes Fahrrad jedenfalls aus wie Sau. Egal, hat sich gelohnt!

starry sky over Marlborough

Am nächsten Morgen ging's dann früh ab auf die Fähre und weiter nach Wellington: Good Bye South Island!

Noch mehr Bilder gibt's im Album: Marlborough Sound 11.02.2015.

[07.JUN'15 - Three Kings, Auckland - assignments done]

Whale Watching in Kaikoura

Sunrise Kaikoura

 

Nachdem wir am Tag zuvor noch wegen des schlechten Wetters den ganzen Tag im Auto verbracht haben und unser Zelt im strömenden Regen aufbauen mussten, wurden wir am nächsten Tag vom strahlenden Sonnenschein geweckt und mit einem traumhaften Sommertag belohnt. Perfekt für's Whale Watching. Die Nacht wird uns jedoch in Erinnerung bleiben. Der Campingplatz lag leider direkt neben der Hauptstraße und der Eisenbahnlinie. So sind die Trucks bzw. Züge im zwanzig Minuten Takt gefühlt mitten durch unser Zelt gefahren. Dafür waren wir direkt am Meer und konnten den Sonnenaufgang aus dem Zelt sehen :)

Das Whale Watching am nächsten Tag hat sich dann eher zum Dolphin Watching entwickelt. So viele Delphine habe ich noch nie auf einmal gesehen. Echt unglaublich, man wusste gar nicht wo man als erstes hingucken sollte, sie waren einfach überall, hunderte!  Und irgendwie scheinen sie gerade gute Laune gehabt zu haben. Sie sind jeden falls wir verrückt um unser Boot herum geschwommen, haben Flippers und Saltos geschlagen. Als die Beiden zusammen gesprungen sind, hatte ich Glück mit der Kamera in die richtige Richting zu schauen. 

Aber wir haben dann auch noch einen Wal zu sehen bekommen und das gleich zwei Mal. Ich darf vorstellen: "Manu" der Pottwal. Die Pottwal Männchen kommen hier einmal im Jahr vorbei um sich so richtig satt zu essen, daher sind alle Wale wohl bekannt und ihr Aufenthalt in Kaikoura wird von der Whale Conservation und den Whale Watching companies wohl dokumentiert. Verschiedene Strömungen die hier in einer riesigen Unterwasser Canyon Landschaft aufeinander treffen, sorgen führ reichhaltig Nahrung, für Wale, Delfine, Roben, etc. Die Pottwale verbringen die meiste Zeit auch eigentlich unten auf ca.1500-2000 Meter, weil dort die ganzen Tintenfische sind, weswegen sie hier her kommen. An der Wasseroberfläche sind sie dann nur für ca. 10-15 Minuten zu sehen um Sauerstoff zu tanken. Danach verschwinden sie für ne gute 3/4 bis Stunde wieder in der Tiefe. In der Zwischenzeit, wo Manu sich den Bauch voll geschlagen hat, hatten wir dann Zeit Delphine zu gucken oder uns über die Ozeanwelt um Kaikoura herum schlau zu machen. Denn das haben sie echt gut gemacht auf dem Boot. Sie haben einen nicht nur zum Wale gucken raus aufs Meer gefahren sondern uns auch super viel drumherum erklärt. Die Whale Watching Tour in Kaikoura kann ich jedem nur empfehlen. Und zu 98% bekommt man auch einen Wal zu sehen, das sie mit den anderen companies zum Delphin-Schwimmen und den Rundflügen zusammenarbeiten und direkt zum nächsten Wal navigiert werden können. Zwar mit $145 ein teurer Spaß, aber dafür hat ein super dreieinhalb Stunden Erlebnis, das man sonst nicht haben könnte.

"Manu" der Pottwal

Dusky Dolphins

Und klar, die Kölner Mädels haben wir natürlich auch wieder getroffen ;) Die sind danach aber weiter nach Hamner Springs gefahren und wir nach Blenheim in den Marlborough Sound, wo wir uns noch mal von Neuseelands erstklassigem Wein überzeugen lassen wollten. Bevor es dann mit der Fähre zurück auf die Nordinsel ging und sich damit meine große Reise gefühlt schon dem Ende neigt. Naja, gute zwei Wochen sind es ja noch hin bis zum Semesterstart.

Noch mehr tolle Delphin- und Walfotos gibt es im Album: Kaikoura 10.02.2015.

[02.JUN'15 - Three Kings, Auckland - Uni Endspurt]