Auf nach Auckland

my boarding pass =)

at the gate (A17)

Am 10. September ging's dann schon morgens um 08:45 von Singapur aus weiter nach Auckland. Bedeutete also früh aufstehen. Das ist zwar so gar nicht meins, aber der Anlass hat mich doch sehr stark motiviert aus den Federn zu kommen ;)

Anders als auf dem Hinflug von Frankfurt nach Singapore, den ich bis auf zwei Stunden so gut wie verschlafen hatte, bin ich dieses Mal tagsüber geflogen und musste mich die neuneinhalb Stunden also irgendwie beschäftigen. Eigentlich hatte ich mir vorgenommen mit meinem Blog ein ganzes Stück weiter zu kommen. Doch leider hatte das altmodische Modell der Boeing 777 keinen Stromanschluss. Sodass mit meinem Laptop nach anderthalb Stunden nicht mehr viel los war =( Auf dem Handy habe ich es dann aber auch nur noch geschafft den einen Post zu Ende zu schreiben. Eigentlich wollte ich auch noch was zu Singapur und Tioman geschrieben haben, aber das muss ich dann wohl später nachholen (Taucht also irgendwann vor diesem Post auf). Aber zum Glück hatte ich ganz nette und interessiert Sitznachbarn. Witzigerweise saß wieder ein frisch verheiratetes Pärchen neben wir, die auf honey moon waren. Wie schon auf dem Flug von Frankfurt nach Singapur. Entweder ist Singapur die neue Stadt der Liebe oder es ist gerade Hochzeits-Hochsaison. Die beiden waren etwas gesprächiger als die auf dem Hinflug. So haben wir dann auch phänomenal vielen Gemeinsamkeiten aus machen können. Sie kam aus Vancouver, der einzige Stadt Kanadas, wo ich bisher war. Und nun leben sie gemeinsam bei Ihm, in der Nähe von Exeter (Großbritannien). Dort bin ich 2004 mit der Schule für einen Sprachkurs hingefahren. Zudem machte er auch Triathlon und fährt ein Canyon Rad =) Sachen gibt's!?

Angekommen bin ich dann in Auckland Ortszeit 23:00. Sodass ich mir schon von Deutschland aus ein Hotel direkt am Flughafen gebucht habe. Da der Flughafen gute 30km von der Stadt entfernt ist und ich mir in der Nacht nicht mehr den Stress machen wollte auf umständlichen Weg in die Stadt zu kommen und gar noch später irgendwo einzuchecken. So habe ich mich also am nächsten Morgen ganz entspannt auf dem zu meiner Roy gemacht. Den habe ich bei Airbnb ausfindig gemacht um dort die ersten zwei Nächte zu überbrücken, bevor ich dann in das Studentenwohnheim konnte. Die Butze war zwar etwas klein. Aber dafür lag sie direkt am Hafen und es gab's im Haus einen Swimmingpool, den ich für meinen heiß geliebten Morgensport nutzen konnte :) Naja, Roy hat im Wohnzimmer auf der Couch geschlafen und ich habe sein Schlafzimmer bekommen. Aber so hatte er's auch bei Airbnb inseriert.

Auckland - Sky Tower und mein neues Boot :P

https://www.airbnb.com.sg/rooms/2715400?s=qODP

Den restlichen Tag habe ich dann noch genutzt um Auckland einwenig zu erkunden und mir die wichtigsten Sachen zu organisieren, wie auch eine neuseeländische SIM Karte. Leider konnte ich die von Kai nicht nutzen, da mein Handy scheinbar etwas neumodischer ist und ich eine Micro-SIM Karte brauche. Die Nummer findet ihr unter Contact. Die Busfahrkarte die ich mir gekauft habe, brauch man hier, wie ich festgestellt habe, gar nicht so häufig wie ich das z.B. aus Singapur kenne. Denn in gut 20 Min. hat man hier auch alles bequem zu Fuß abgeklappert. Nur über die steilen Straßen die rechts und links von der Queens St, der zentralen Straße hier,  abgehen habe ich mich gewundert. Das hätte ich so gar nicht erwartet. Ansonsten macht die Stadt auf den ersten Blick natürlich erst einmal einen sehr westlichen aber auch überschaulichen Eindruck. Die Queens St, auf der sich eigentlich so das meiste Leben abspielt, geht quer vom Hafen ab und der Rest tummelt sich irgendwie drumherum bzw. umzu (für die Bremer). Jedoch hat mir das Hafenviertel bisher am besten gefallen. Überall nette Cafés und Bars wo man genüsslich, mit Sicht auf die schaukelnden und leicht zu groß geratenen, privaten Yachten, sitzen kann. Von dort aus hat man auch eine super Sicht auf die Skyline, mit dem bekanntesten Wahrzeichen von Auckland, dem Sky Tower. Der nachts immer blau beleuchtet wird.

Am Wochenende ging es dann ins Studentenwohnheim und am Montag geht es dann auch schon mit dem Vorbereitungs- / Englischkurs los.

[14.SEP'14  -  Studentenwohnheim  -  ich will noch immer nicht raus :/ ]