Rangitoto / Motutapu Island

Alice, Gabriel, Alex and Me - Rangitoto Summit

 

Am Sonntag habe ich zusammen mit den drei Brasilianern aus meinem Englischkurs (Alice, Alex und Gabriel) noch mal einen Tagesausflug auf die Vulkaninsel Rangitoto gemacht, die mit der Fähre ca. 25 Min entfernt in der Bucht vor Auckland liegt – gleich neben Waihele Island, wo ich zusammen mit meinem Dad war. Wir sind extra früh aufgestanden, damit wir gleich die erste Fähre um 7.30 am bekommen und so viel Zeit auf der Insel haben. Dennoch haben wir die letzte Fähre trotzdem fast verpasst! Aber wir haben auch echt eine straffe Wanderung gemacht. Geschätzt sind wir sicherlich so 14 bis 15 km gelaufen. Als erstes sind wir hoch zu Spitze auf den ca. 260m hohen Vulkankrater gelaufen. Die Landschaft sah natürlich wieder komplett anderes aus wie das, was ich bis her gesehen habe. Wie so häufig, wenn hier irgenwo unterwegs ist, wo man vorher noch nicht war. Aber genau das macht ja den Reiz aus. So sind wir über kalte Lavafelder gelaufen, die sich total irreal über die ganze Inselverteilt durch den Wald ziehen. Dicke pechschwarze Klumpen, die wenn man sie hochhebt gefühlt halb so leicht sind, wie man es erwartet hatte. Von Oben hatte man dann eine traumhafte Aussicht auf Auckland und das gesamte Umland bis hin zu den Bergen an der Westküste und natürlich die vorgelagerten Inseln.

View over Auckland from Rangitoto Summit

Waiheke Island viewed from Rangitoto Summit

Auf dem Weg nach Unten bzw. dem Weg nach Motutapu Island, die über einen schmalen cross walk mit Rangitoto Island verbunden ist (übrigens Angie war dort auch und hat den Kiwi ausgesetzt), haben wir uns dann noch in Lavahöhlen gewagt. 10 Min. vom Krater entfernt sind an einer Stelle mehrere kleine Löcher im Boden durch die man sich zwängen muss, so richtig mit Rucksack ablegen usw., bevor man dann in der stockfinsteren Höhle steht. Ohne Stirnlampe würde man grade gar nichts sehen. Halt eine richtige Höhle ;) Aber schon komisch in eine Vulkan in einer Lavahöhle zu sein - naja ist ja aber auch schon ein paar Jahrzehnte nicht mehr aktiv gewesen. Aber schon ganz interessant zu sehen, dass da auch ohne Licht trotzdem noch die ein oder andere Pflanze wächst. Ansonsten gab’s dort noch jede Menge Kristalle und glitzernde Steine zu sehen. Bis Motutapu haben wir es dann noch so halb geschafft. Wir waren einmal kurz, sind dann aber doch an dem cross walk zwischen den beiden Inseln am Strand versackt und haben ein kleines Nickerchen gemacht =) Vielleicht war das der Grund, warum der Rückweg dann doch noch stressig geworden ist und wir beinahe auf Rangitoto Island übernachtet hätten, 10 Min später und es wäre soweit gewesen :D Zum Glück haben wir’s doch noch nach Auckland geschafft und konnten im richtigen Bett schlafen, wo ich nach dieser Wanderung dann wie ein Stein geschlafen habe!

Das war dann erst einmal so ziemlich meine letzte Action in Auckland für die nächsten drei Monate, denn Mittwoch mache ich mich dann auf gen Norden ins Northland – Surfen und zum 90 Miles Beach.

[12.DEC’14  -  Rangiputa Beach  -  mein erster Tag im Auto, um 4 pm hört es das erste Mal endlich auf zu regnen :/ ]